In dieses pure Lebensfreude versprühende Gemälde kann man richtiggehend visuell eintauchen, um sich eventuell gegen die noch kommenden tristen Novembertage zu wappnen.

Die Energie und Dynamik der in allen denkbaren Grüntönen dargestellten " herbes sans noms"

-zu deutsch: namenlosen Gräser -

verursacht bei uns Betrachtenden die Illusion eines über die Landschaft und durch das Gras rauschenden Windes. Beim Stichwort Rausch ist aktuell mit einem Augenzwinkern hinzuzufügen, das gemalte Gräser schon immer gänzlich legal und nicht gesundheitschädigend zu konsumieren waren.

Die Einzigartigkeit der Natur ist und bleibt unter Kunstschaffenden ebendoch eines der hauptsächlichen Inspirationsquellen und Lieblingsmotive, so auch für die 1967 in Herrenberg geborene Heike Renz. (...)